DIE STRASSE - Bürgerinitiative Keine Autobahn - Königsbrunn

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DIE STRASSE

Der BVWP


Der Bundesverkehrswegeplan


Aufgrund sich ändernder politischer und verkehrlicher Rahmenbedingungen sind die Instrumente der Bundesverkehrswegeplanung kontinuierlich zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Daher wurde im Koalitionsvertrag 2009 die Aufgabe formuliert, eine neue Grundkonzeption für die Bundesverkehrswegeplanung zu erarbeiten und Kriterien zur Priorisierung von Verkehrsinfrastrukturinvestitionen zu entwickeln. Die Arbeiten dazu sind angelaufen und münden in einem neuen Bundesverkehrswegeplan, der im Jahr 2015 vorgelegt werden soll. Ziel ist es, ein realistisches und finanzierbares Gesamtkonzept für die künftige Infrastruktur aufzustellen.
Wichtigste Herausforderung der künftigen Infrastrukturpolitik ist die Priorisierung von Investitionen. Hier geht es um die Auswahl der Projekte und die Festlegung der Reihenfolge ihrer Realisierung. Vor dem Hintergrund immer enger werdender finanzieller Spielräume kommt einer bedarfsgerechten Schwerpunktsetzung besondere Bedeutung zu. Ein Schwerpunkt der Verkehrspolitik des Bundes ist es, die Qualität und Substanz der Bestandsnetze durch Erhaltung zu sichern. Bei Neu- und Ausbau stehen vor allem gesamtwirtschaftlich positive Investitionen im Vordergrund, die in besonderem Maße zur Beseitigung von Engpässen oder besseren Hinterlanderschließung von Häfen und Flugdrehkreuzen beitragen. Dabei müssen aber auch Umweltbelange berücksichtigt werden.
Quelle: www.bmvi.de



Die Osttangente Augsburg


Übersichtsplan:

Teilabschnitt 1:


Teilabschnitt 2:


Teilabschnitt 3:


Teilabschnitt 4:


Quelle: www.bmvi.de



Warum wird diese Straße gebaut?


Friedbergs Bürgermeister Roland Eichmann sucht nach einer Entlastung seiner Stadt. Die B300 ( derzeit 11000 Fahrzeuge) soll aus seiner Sicht zurückgestuft werden, um ein Verbot für Lastkraftwagen auf der B300 zu erreichen. Das funktioniert aber nicht mit einem einfachen Bau einer Nordumgehung. In Berlin werden kleineren Projekten, wie dieser Nordumgehung und der Ortsumfahrung Kissing wenig Beachtung geschenkt und fallen bei ca. 2000 eingereichten Anträgen im BVWP nicht ins Gewicht. Somit wurde die Idee geboren, eine autobahnähnliche Bundesstraße von Derching über Friedberg und Kissing nach Königsbrunn und Oberottmarshausen zu planen, welche höhere Realisierungschancen im BVWP mit sich bringt. In Königsbrunn würde dieser Bau der Straße aber einen erheblichen Eingriff in die Stadtplanung bedeuten und die Bürger von Königsbrunn, zu den schon vorherrschenden Belastungen des Fliegerhorst Lechfeld, der B17 im Westen und den beiden Ortsumfahrungen zusätzlich beeinträchtigen. Weitere negative Auswirkungen sind in der Stellungnahme der Stadt Königsbrunn  nachzulesen.



Die Ziele der BIKA


Die Mitglieder der BIKA haben sich mehrheitlich auf das Ziel festgelegt, gegen den derzeitig geplanten Trassenverlauf des 4. Teilabschnittes der Osttangente Augsburg vorzugehen. Dabei sehen wir den Schutz der Gesundheit der Königsbrunner Bürger, den Erhalt des Naherholungsgebietes und die Sicherheit der Trinkwasserversorgung als erklärte Ziele. In manchen Bereichen mag die Osttangente Augsburg durchaus seine Berechtigung haben. Nur ist die Art und Weise der Planung dieser Straße als purer Irrsinn zu bezeichnen. Wir akzeptieren den Wunsch von Friedberg und Kissing nach einer Umfahrung der Städte. Wir wollen
ehrlich und authentisch bleiben. Komplett gegen die Osttangente an sich zu sein, würde ein naives Image der Initiative ausstrahlen und ein "wir sind gegen alles, weil wir keine Straßen wollen und in unserer eigenen realitätsfremden Welt wohnen" suggerieren, was in der Politik, in den Medien und in der Bevölkerung gerne auch mal abgetan wird. Das wollen wir nicht. Wir wollen mit guten Argumenten von Seiten des Wasserschutzes und der Naherholung darauf aufmerksam machen, dass der derzeit geplante 4. Abschnitt ein gefährlicher Einschnitt in Lebensqualität und Struktur von Königsbrunn ist. Wir denken, das gelingt durch die derzeitigen Maßnahmen sehr gut, was auch das Ergebnis im Stadtrat Königsbrunn gezeigt hat. Nach diesem ersten Teilerfolg werden wir nun über unseren Tellerrand hinaussehen und uns die geplante Bebauung in Kissing und Umgebung ansehen. Ein reines Abschieben der Trassenführung von Königsbrunn auf die Ostseite des Lechs ist nicht unser Bestreben.


 
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